Hygienekonzept für die Coronasituation

 

 

Nach den Vorgaben des Landes SH ist für die Grundschule Burg Folgendes konzipiert:

 

Hygienekonzept für die „Corona-Situation“*

 

* Es ist hier nur von Schülern die Rede, statt von Schülerinnen und Schülern, damit der Lesefluss gegeben ist. Für die Wörter Lehrerinnen und Lehrern trifft dies ebenfalls zu. Inhaltlich hat es keine Bedeutung. 

 

1. Ankommen, Aufsicht und Abholung

Die Schüler betreten morgens ohne ihre Eltern das Schulgelände und stellen sich auf ihre Wartepunkte, die im Abstand von 2m auf dem Schulhof markiert sind.

Die Frühaufsicht hilft den Schülern, die richtige Markierung zu finden, falls die Schüler das erste Mal während der Corona-Situation in die Schule kommen. Die aufsichtsführende Lehrkraft achtet während ihrer Tätigkeit darauf, dass sich keine Gruppen bilden, die Kinder sich beim Spielen nicht anfassen und dass diese kindgerecht 1,5 m Abstand halten. Ebenfalls achtet sie auf die Einhaltung der Toiletten-Benutzungs-Regeln.

 

Bei Schulschluss verlassen die Schüler das Schulgebäude mit entsprechendem Abstand. Sie gehen entweder direkt in die OGS, den Hort oder nach Hause.

 

2. Unterrichtsorganisation in den Phasen der sukzessiven Öffnung von Schule

2.1. Zweite Phase

Die 4a ist geviertelt worden. Die Gruppen 1 und 2 kommen abwechselnd mit den Gruppen 3 und 4 in die Schule. So lernt jeder Viertklässler an einem Tag in der Schule und am nächsten wieder Zuhause.

Dies gilt für die 4b ebenso. Diese kommt 20 Minuten später in die Schule, um die Kinderanzahl weiter zu entzerren.

In jeder Gruppe werden die Hygieneregeln, die im Gebäude aushängen, regelmäßig besprochen. Dies gilt auch für die folgenden Gruppen in der dritten und vierten Phase.

 

 

2.2 Dritte und Vierte Phase

Ziel: Jeder Schüler soll einmal pro Woche in die Schule zum Präsenzunterricht kommen können.

Jede Klasse wird halbiert oder gedrittelt, je nach Schülerzahl der Klasse und nach Klassenraumgröße.

Die verschiedenen Drittel oder Hälften der Lerngruppen sind so in die Woche eingeplant worden, dass Geschwister unterschiedlicher Klassenstufen am gleichen Tag zum Präsenzunterricht kommen können. Dies dient der einfacheren Planung für die Eltern.

Inklusive der Notgruppen sind ca. 55-70 Kinder täglich im Schulgebäude. Es wurde darauf geachtet, dass pro Flur nur zwei Lerngruppen beschult werden. Da jeder Flur von zwei Seiten betreten werden kann. So wird verhindert, dass sich die Laufwege der Schüler unnötig kreuzen.

Die vierte Phase beinhaltet für die Grundschule keine Veränderungen. Es bleibt alles wie in Phase drei.

 

3. Mund-Nase-Bedeckung und Hände waschen

Grundsätzlich gilt, wo der Abstand von 1,5m nicht eingehalten werden kann, muss eine MNB getragen werden. Dies gilt vor allem in den unteren Klassenstufen, da das Erklären hier nur mit einem geringeren Abstand möglich ist.

Einige Lehrer benötigen eine Plastikscheibe mit Durchreichmöglichkeit, damit an einer Art Poststation etwas erklärt werden kann.

 

Die Schüler und Lehrer setzen vor dem Betreten des Schulgebäudes morgens die Mund-Nase-Bedeckung auf.

Die Lerngruppen betreten das Gebäude gemeinsam mit ihren Lehrkräften. Die Lehrer achten auf das Einhalten des Abstandes und die notwendige Handhygiene.

Bei der Umsetzung der Handhygiene gibt es zwei Varianten – je nach Raumlage und Lage des Waschbeckens. Wenn die Waschbecken in den Fluren sind, waschen die Schüler erst die Hände und gehen anschließend in den Klassenraum (gelber Flur, grüner Flur und DaZ-Räume). Wenn die Waschbecken in den Klassenräumen sind, gehen die Schüler in die Klassenräume, hängen ihre Jacken über die Stühle und waschen im Anschluss in jeweils geregelter Reihenfolge mit Flüssigseife die Hände (blauer und roter Flur, sowie Klassenraum der 1a und der 3c). Im Klassenraum setzen die Schüler die MNB ab und legen sie an einen festen Platz auf ihrem Doppeltisch oder in eine dafür vorgesehene Dose, die die Schüler selber mitbringen.

 

Alle Kinder waschen ihre Hände: vor Beginn des Unterrichts, vor dem Frühstück, nach dem Frühstück, nach der Pause und nach dem Toilettengang. Nach dem Abtrocknen der Hände wird das Papierhandtuch bei Bedarf auch zum Anfassen der Türklinken verwendet und im nächsten Mülleimer entsorgt.

 

4. Raumnutzung und Lüften

Alle Räume im Gebäude, die genutzt werden, werden regelmäßig gelüftet (Stoßlüften).  Die Toilettenräume der Schüler werden vom Reinigungspersonal morgens geöffnet.

 

Jede Lerngruppe des Präsenzunterrichts bleibt permanent bis zu den Sommer-ferien im gleichen Klassenraum. Auch die Notgruppen belegen günstigenfalls einen festen Raum. Aufgrund von Raumnot muss eine Notgruppe jedoch den Raum wechseln, weil dieser an zwei Tagen fest für den Präsenzunterricht vorgesehen ist.

 

Die Außentüren des Schulgebäudes sind während des gesamten Vormittages geöffnet (gute Durchlüftung); niemand muss diese Türen anfassen.

Die Außentüren der Schülertoilettenräume sind ebenfalls fest eingehakt.

 

5. Notgruppen.

Die Gruppengröße darf ab dem 18.05.2020 maximal aus zehn Kinder bestehen. Die drei Notgruppen, die zum aktuellen Stand existieren, sind nach Jahrgängen gruppiert. Die Notgruppenkinder dürfen am Präsenztag der eigenen Klasse teilnehmen.

Die meisten Notgruppen-Kinder gehen um 11.30 Uhr in die OGS oder in den Hort zur weiteren Betreuung. Die Kinder, die grundsätzlich nicht in der OGS oder dem Hort sind, werden bei Bedarf bis 12.40 Uhr (üblicher Schulschluss für Kl.3+4) vom Schulpersonal betreut. 

 

6. Pausenregelungen und Toilettenregelung

Die ca. 60 Schüler, die pro Tag gleichzeitig in der Schule sind, haben versetzt Pause und sind auf zwei Schulhöfe aufgeteilt (interne Absprachen).

Die Schüler dürfen nicht in Gruppen eng zusammen auf dem Schulhof stehen.

Die Schüler nutzen die Gokarts und die Nestschaukel nur alleine.

Die Schüler gehen zum Toilettenraum und rufen hinein: „Ist jemand auf der Toilette?“ Sie betreten den Toilettenraum alleine.

Hände waschen gehört natürlich zum Toilettengang dazu.

 

7. Reinigung des Gebäudes sowie der Toiletten

Die Reinigung des Schulgebäudes wird von der Stadt Fehmarn organisiert. Die Handläufe, die Türgriffe, die Tischoberflächen werden täglich desinfiziert. In den Eingängen hängen Desinfektionsmittelspender, die für Erwachsene gedacht sind. Kein Kind soll Desinfektionsmittel benutzen, da die Auswirkungen auf die Hände unterschiedlich sind. Die Eltern müssen dies entweder explizit genehmigen oder ein Kind soll das eigene Desinfektionsmittel (flüssig, kein Spray) mit in die Schule nehmen.

Die Toiletten der Schüler werden morgens vor Schulbeginn und im Laufe des Vormittags noch einmal gereinigt (ca. 10.00 Uhr).

Es stehen den Mädchen vier Toilettenkabinen zur Verfügung und bei den Junges sind auch vier Kabinen frei, so dass jeder Jahrgang seine „eigene“ Toilette hat und sich die Anzahl der Toilettenbenutzer reduziert.

 

8. Erkältungssymptome und Dokumentation

In jeder Notgruppe, in jeder Präsenzgruppe und im Lehrerzimmer wird dokumen-tiert, wer an welchem Datum im Schulgebäude war.

In den Notgruppen und in den Präsenzgruppen wird dokumentiert, wann welches Kind auf die Toilette geht und ob es evtl. Erkältungssymptome zeigt. Sollte ein Kind Symptome zeigen, dann wird dieses Kind sofort isoliert und die Eltern werden informiert mit der Bitte, ihr Kind umgehend abzuholen. Die Eltern müssen ein ärztliches Attest vorzeigen, damit gewährleistet ist, dass das Kind gesund ist.

 

Kinder, die keine Mund-Nase-Bedeckung tragen dürfen, müssen dies medizinisch der Schule gegenüber nachweisen müssen.

 

Kinder, die im Haushalt mit Menschen, die zur Risikogruppe gehören, zusammen-leben, dürfen durch Beurlaubung der Schulleitung vom Präsenzunterricht entschuldigt werden. Hierzu wird ein Nachweis benötigt.

 

 

Dieses Konzept ist dem Lehrerkollegium vorgestellt sowie der Stadt übermittelt worden. Es wird bei Bedarf erweitert und angepasst.

 

  Ines Schmidt

   -Schulleiterin-, 18.05.2020